Ölnebelfiltration und Kühlmittelerfassung/-rückführung

Gesetze und Vorschriften Metallbearbeitungsindustrie

Grenzwerte für die Belastung am Arbeitsplatz - Schutz Ihrer Mitarbeiter

In vielen Ländern gelten zunehmend strengere Bestimmungen mit niedrigeren Grenzwerten für die Belastung durch Ölnebel und -rauche am Arbeitsplatz. Internationale Gesundheitsorganisation erkennen die Bedeutung präventiver Maßnahmen zum Schutz vor Gesundheitsrisiken durch Nebel und Rauch, der bei der Metallzerspanung und maschinellen Metallbearbeitung entsteht. In vielen Ländern kommen strenge Vorschriften für die persönliche Exposition wie z. B. ISO-Grenzwerte, OSHA PEL und ACGIH TLV zur Anwendung, um die Belastung am Arbeitsplatz zu minimieren.

Eindämmung und Filtration lauten die primären Lösungen, um die Belastung durch Ölnebel und -rauch zu begrenzen. Nebel wird vor allem durch Kühlmitteldüsen verbreitet, die Metallbearbeitungsflüssigkeit auf die Werkzeuge sprühen, um die Schnittflächen zu schmieren, Staub/Späne von den Schnittflächen zu entfernen und/oder das Schneidwerkzeug und die bearbeitete Oberfläche zu kühlen.  Rauch - tatsächlich handelt es sich in den meisten Fällen um thermisch erzeugten Nebel - entsteht, wenn Öl auf heiße Oberflächen gelangt, dort verdampft und anschließend zu Submikron-Nebelteilchen kondensiert, die wir als Rauch wahrnehmen. 

Die Eindämmung von Nebel und Rauch im Inneren des CNC-Maschinengehäuses ist eine wesentliche Voraussetzung, um die Belastung der Mitarbeiter zu reduzieren. Die korrekte Auslegung der erforderlichen Luftmenge für eine sichere Eindämmung des Bearbeitungsnebels und die Erfassung des Nebels, der aus dem Gehäuse austritt, wenn die Maschine nach der Bearbeitung für Werkstück- oder Werkzeughandling geöffnet wird, ist entscheidend für den Erfolg eines Erfassungssystems und die Einhaltung der Grenzwerte.